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Brennholz

Was Sie bei der Verwendung von Kaminholz wissen sollten

Hier haben wir Ihnen ausgewählte wichtige Tipps zum Thema Kaminholz zusammengestellt:
Kaminholz trocken lagern

  • Nutzen Sie nur Brennholz, welches genügend abgelagert ist (ca. 2 Jahre). Erst nach dieser Zeit ist gewährleistet, dass aus dem Kaminholz genügend Feuchtigkeit entweichen konnte und ein optimales Brennergebnis im Kaminofen erreicht wird.

  • Zu feuchtes Kaminholz (über 20% Wasseranteil) brennt nicht nur schlecht und hat eine wesentlich schlechtere Energieausbeute, sondern es belastet auch unnötig die Umwelt und im schlechtesten Fall Ihre Gesundheit durch die Entstehung schädlicher Gase bei der Verbrennung.

  • Schlecht getrocknetes Brennholz zu verbrennen führt zur Versottung Ihres Kamins. Bei der Versottung dringen kondensierte Abgase (Wasser, Schwefel, Teer) der Verbrennung in den Kaminstein ein und können zu hässlichen braunen Flecken und unangenehmen Geruch in der Wohnung führen.

  • Achten Sie beim Kaminholzkauf darauf, Holzarten mit guten Brennwerten zu kaufen. Hier einige ausgewählte Brennwerte nach Holzsorten:

  • Holzart/Brennstoff Brennwert
    (kWh/Raummeter)
    Brennwert
    (kWh /kg)
    Eichenholz 2100 4,2
    Buchenholz 2100 4,0
    Robinienholz 2100 4,1
    Eschenholz 2100 4,1
    Kastanienholz 2000 4,2
    Ahornholz 1900 4,1
    Birkenholz 1900 4,3

    Raummeter Brennholz:
    Das am häufigsten anzutreffende Maß im Kaminholz-Handel ist der so genannte Raummeter. Ein Raummeter Kaminholz bezeichnet einen Würfel von 1m x 1m x 1m Kantenlänge. Dabei werden die entstandenen Luftzwischenräume mitgerechnet.

  • Achten Sie bei der Brennholz Verbrennung in Ihrem Ofen immer auf eine ausreichende Luftzufuhr. Lassen Sie die Luftklappe am Kaminofen immer etwas offen, da sonst zum einen beim Schwelen des Holzes giftige Gase entstehen und zum anderen durch den Schwelbrand keine Wärme gewonnen wird. Ursache dafür ist, dass der Verbrennungsvorgang in der Holzheizung in 3 unterschiedliche Phasen unterteilt wird:

    1. Trocknung und Erwärmung (Wasser verdampft aus dem Holz)
    2. Die Pyrliyse (ab einer Temperatur von ca. 400°C vergasen die festen Bestandtelie des Holzes und verbinden sich mit dem Sauerstoff der Luft zu Kohlenmonoxid. Das Holz ist jetzt zu Holzkohle verbrannt.)
    3. Die Verbrennung (die in den ersten beiden Phasen entstandenen Gase reagieren mit weiterem Sauerstoff zu Kohlendioxid und Wasser - die Kohle zersetzt sich weiter zu Asche.)

    Kaminholz
  • Decken Sie Ihr Kaminholz bei der Lagerung nie mit luftundurchlässigen Kunststoffplanen oder ähnlichem ab. Das führt zur Schimmelbildung am Brennholz, da die Schwitzfeuchtigkeit des Holzes nicht entweichen kann.

  • Wer glaubt, in seiner Holzheizung alles Brennbare verfeuern zu dürfen, der irrt ganz gewaltig. Der Gesetzgeber hat in der 1. BImSchV (§ 3 Abs.1) Festlegungen getroffen, was in diesen Feuerungsanlagen eingesetzt bzw. nicht eingesetzt werden darf - hier eine Übersicht:

Kamin Was darf verbrannt werden:

  • Grill-Holzkohle, Grill-Holzkohlebriketts, naturbelassenes stückiges Holz einschließlich anhaftender Rinde (beispielsweise in Form von Scheitholz, Hackschnitzeln) sowie Reisig und Zapfen

  • naturbelassenes nicht stückiges Holz (beispielsweise in Form von Sägemehl, Spänen, Schleifstaub oder Rinde)

  • Presslinge aus naturbelassenem Holz in Form von Holzbriketts - entsprechend DIN 51731 oder vergleichbare Holzpellets oder andere Presslinge aus naturbelassenem Holz mit gleichwertiger Qualität

Was darf denn nicht in den Ofen:

  • Imprägnierte Hölzer (z.B. Telegrafenmasten, behandelte Dachlatten etc.)

  • Lackiertes Holz (z.B. Alte Fensterrahmen, Möbelteile)

  • Beschichtetes Holz (z.B. mit Kunststoff beschichtete Möbelteile)

  • Spanplatten aller Art.


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